Ventilator sorgt für kühlen schweißlosen Schlaf

Ausgeruht durchs ganze Jahr - 3 heiße Tipps für kühlen Schlaf

Warm, auch warm, noch wärmer … aaah, da ist’s besser! Nicht nur in heißen Sommernächten ist es manchmal eine echte Herausforderung, einen kühlen Fleck im Bett zu finden. Du machst nachts kaum ein Auge zu, wachst morgens auf und fühlst dich trotz acht Stunden im Bett müder als beim Schlafengehen. Aber keine Sorge: Wir wissen, was zu tun ist!

Unser kühler Schlaftipp Nr. 1: Schaff dir das richtige Raumklima.

Gutes Klima ist wichtig – auch im Schlafzimmer: 18 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent sind perfekt. Messen kannst du das einfach mit einem Hygrometer, die es günstig zu kaufen zu gibt. Kalte Luft nimmt übrigens weniger Feuchtigkeit auf als warme. Über die Temperatur kannst du also das gesamte Raumklima steuern.

So geht’s im Sommer …

Um auch im Sommer für das richtige Klima zu sorgen, solltest du tagsüber dein Schlafzimmer oder sogar die ganze Wohnung mit Jalousien oder Vorhängen abdunkeln. Später, sobald es abgekühlt ist, kannst du die Fenster aufreißen und die angenehme Abendbrise durchziehen lassen. Wenn du gerne bei offenem Fenster schläfst, achte bitte darauf, dass du nicht im Luftzug liegst: Das kann dir eine unangenehme Erkältung bescheren. 

… und so geht’s im Winter.

In der kalten Jahreszeit empfehlen wir dir ein kurzes Stoßlüften vor dem Schlafengehen, um die alte Heizungsluft mit frischem Sauerstoff anzureichern. So sorgst du schnell für ein gutes Schlafklima, ohne viel Wärme zu verlieren und damit Energie zu verschwenden.

Unser kühler Schlaftipp Nr. 2: Besorg dir das richtige Bettzeug.

Das beste Raumklima wird dir aber nur wenig bringen, wenn du nicht das passende Bettzeug hast. Damit du das ganze Jahr erholt und frisch aufwachst, sind besonders hochwertige Schlaftextilien unerlässlich.
Das Zauberwort lautet atmungsaktiv: Denn auf der Suche nach Abkühlung sondert dein Körper Schweiß ab – das kann pro Nacht bis zu ein Liter sein. Und den möchtest du gerne möglichst weit weg von dir wissen.

Decken und Kissen.

Eine Sommerdecke ist nicht einfach nur dünner als eine Winterdecke: Sie muss aus einem hochwertigen und besonders luftdurchlässigen Material wie speziellen Kunstfasern oder Hanf hergestellt sein. Nur so kann dein Schweiß auch dann verdunsten und überschüssige Körperwärme von dir weg geleitet werden, wenn du zugedeckt bist. 
Da du auch über den Kopf viel Wärme abgibst, solltest du zusätzlich über ein spezielles Kühlkissen nachdenken. Dieses sorgt für eine verlässliche Luftzirkulation in alle Richtungen.
Ob du natürliche oder künstliche Materialien vorziehst, liegt ganz bei dir: In beiden Fällen gibt es heutzutage eine tolle Auswahl an nachhaltigen Möglichkeiten, die perfekt auf deine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt sind.

Die Bettwäsche.

Achte auch bei deiner Bettwäsche auf gute Materialien, die wissen, wie sie mit Nachtschweiß richtig umgehen können. Baumwolllaken und -überzüge nehmen Flüssigkeiten beispielsweise gut auf und geben sie so an dein Kühlkissen und deine Sommerdecke weiter. Außerdem ist Baumwolle widerstandsfähig und kann somit ruhig öfter gewaschen werden – was du vor allem im Sommer unbedingt regelmäßig tun solltest.
Aber: Bei Baumwolle gibt es sehr große Unterschiede bei Qualität und Nachhaltigkeit – und aus beiden Gründen raten wir dir jedenfalls zu Bio-Produkten.

Die Matratze.

Bevor du dich selbst die ganze Nacht hin und her drehen musst, kauf dir lieber eine Matratze mit einer Sommer- und einer Winterseite. Diese drehst du zu Beginn der Saison einmal um und kannst dich immer darauf verlassen, die optimale Unterlage im Schlaf zu haben. Zur heißen Jahreszeit leitet sie deine Körpertemperatur – ähnlich wie deine Sommerdecke – von dir weg, wodurch du ein rundum kühles und trockenes Schlafumfeld hast. Im Winter hingegen schenkt sie dir genau die Wärme, die du dir wünschst.

Unser kühler Schlaftipp Nr. 3: Nutze die Kräfte deines Körpers.

Im Schlaf senkt sich deine Körpertemperatur um bis zu 2 Grad. Das kannst du dir zunutze machen, indem du diesen Unterschied tagsüber aktiv beeinflusst und vergrößerst. So schaffst du rechtzeitig beste Voraussetzungen, um deinen Körper beim Einschlafen zu unterstützen – selbst in den heißesten Sommermonaten:

Warm duschen kühlt.

Du hast richtig gelesen: Eine warme Dusche vorm Zubettgehen lässt deine Körpertemperatur vom Inneren zur Haut hin strömen, wodurch überschüssige Wärme leichter nach außen gelangen kann. Außerdem ist es doch einfach ein gutes Gefühl, frisch geduscht ins kühle gemachte Bett zu springen.

Eine gute Portion Sport.

Wenn du tagsüber Sport treibst und dich so richtig aufheizt, sinkt deine Temperatur zum Abend hin besonders stark, was dich mit einem tieferen, kühlen Schlaf belohnen wird. Eine luftdurchlässige Sommerdecke und ein Kühlkissen unterstützen deinen Körper zusätzlich in dieser Cool-down-Phase.

Die heißen Nächte können kommen.

Mit diesem Wissen bist du bestens ausgestattet, um das ganze Jahr in den Genuss erholsamen, kühlen Schlafs zu kommen. Fehlt nur noch das richtige Bettzeug?
Dann schau dich doch mal in unseren Schlaftextilien um! Dort findest du jede Menge Sommerdecken und Kühlkissen, die dich selbst durch die heißen Monate begleiten werden.
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