Gewaschene Bettdecken auf Leinen aufgehangen

Bettdecke waschen … nur wie? Wir beantworten deine Fragen!

Die Pflege des Bettzeugs kann manchmal wie ein echtes Großprojekt wirken. Kann man’s wirklich selbst waschen? Auch die großen Decken? Wenn ja, womit?

Und wie das mit Großprojekten eben ist: Die schiebt man gerne mal auf die lange Bank.

Richtig gewaschenes Bettzeug zu haben ist jedoch einfach, gibt dir ein unvergleichbar gutes Gefühl beim Schlafen und ist obendrein auch noch ziemlich wichtig! Aber … warum eigentlich? Wir kennen die Fragen – und geben dir die Antworten!

Darum solltest du regelmäßig deine Bettdecke waschen

Wohlbefinden und Gesundheit

Während du schläfst, sammelt sich in deinen Schlaftextilien vieles, was du sicher nicht darin haben willst: Körperflüssigkeiten wie Schweiß zum Beispiel, was zu Wachstum von Bakterien und zu unangenehmem Geruch führen kann. Oder Hautschuppen, von denen sich Hausstaubmilben ernähren. Was diese am Ende wieder ausscheiden, kann Hausstauballergien hervorrufen und auf Dauer gesundheitsschädlich sein. Deswegen raten wir dir, nicht nur deine Bettwäsche, sondern auch regelmäßig deine Kissen und Decken zu waschen!

Langlebigkeit deines Bettzeugs

Hochwertige Schlaftextilien kannst du mit jedem Waschgang immer wieder in seine ursprüngliche, füllige Form bringen – auch wenn es sich schon etwas verklumpt anfühlt. So sorgst du mit der richtigen Pflege dafür, dass du viele Jahre lang Freude mit deiner Bettdecke und deinem Kissen hast.

Frage Nr. 1: „Wie oft muss ich meine Kissen und Bettdecke waschen?“

Mindestens ein- bis zweimal im Jahr solltest du dein Bettzeug waschen. Wenn du Allergikerin oder Allergiker bist, empfehlen wir dir jährlich sogar drei bis vier Waschgänge. Kleiner Tipp: Bei Winterdecken und Sommerdecken bietet es sich somit an, sie jedenfalls am Ende ihrer Saison einmal gründlich zu waschen, bevor du sie verstaust.

Frage Nr. 2: „Kann ich zu Hause meine Bettdecke waschen?“

Grundsätzlich kannst du zu Hause bedenkenlos viele Kissen und Bettdecken waschen: Polyesterdecken, aber auch welche mit Baumwoll- und Daunenfüllungen lassen sich in der Waschmaschine hervorragend reinigen.

Moderne Geräte haben oft spezielle Waschgänge für Bettdecken und Kissen. Alternativ kannst du ein Fein- oder Wollwaschprogramm mit niedrigem Schleudergang wählen, da hohe Drehzahlen die Fasern deiner Füllung beschädigen können.

Du willst deine Bettdecke waschen, aber die Trommel der Waschmaschine ist zu klein?

Die Bettdecke soll ganz problemlos in die Waschtrommel passen, ohne dass du sie hineinquetschen musst. Wenn das Fassungsvermögen nicht ausreicht, kannst du...
  • … deine Bettdecke auch mit etwas Shampoo in der Badewanne waschen.
  • … deine Nachbarschaft nach einem Waschsalon absuchen. Dort findest du Maschinen mit der richtigen Größe, die dir günstig für einen Waschgang und sogar eine heiße Fahrt im Trockner zur Verfügung stehen.

Ausnahmen bestätigen auch Pflegeregeln

Bei Naturfasern solltest du besonders genau auf die Herstellerangaben achten. Unsere Hanf-Fasern zum Beispiel lassen sich bei 40 °C waschen. Bei vielen Materialien wie etwa Tierhaaren wird das hingegen nicht empfohlen: Solche Produkte pflegst du am besten, indem die sie regelmäßig im Freien auslüftest

Frage Nr. 3: „Bei wie viel Grad kann ich mein Bettdecke waschen?“

Die Frage kann dir das Waschetikett deines Bettzeugs natürlich am besten beantworten. Wenn dieses nicht mehr lesbar oder vorhanden ist, kannst du dich auch an dieser Tabelle orientieren. Bitte beachte allerdings, dass es sich dabei nur um Richtwerte handelt:
  • Seide: 30 °C
  • Daunen: 30–40 °C
  • Baumwolle: 40–60 °C
  • Polyester und Mikrofasern: 60 °C

Oder lass die Profis ran!

Wenn du dir – beispielsweise bei empfindlichen Naturfasern – nicht sicher bist, wie du sie waschen kannst: Bring deine Bettdecke zur Reinigung oder zu einem Bettengeschäft! Viele von ihnen bieten professionelle Pflege-Services für Schlaftextilien an und wissen, was zu tun ist.

Frage Nr. 4: „Welches Waschmittel verwende ich für Bettdecken und Kissen"?

Am besten nimmst du ein flüssiges Woll- oder Feinwaschmittel, das frei von optischen Aufhellern ist. Von Pulverwaschmitteln raten wir dir ab, die können nämlich – genau wie Weichspüler – die Füllung verklumpen!

Für Produkte aus Daunen oder Federn kannst du dich auch nach speziellen Daunenwaschmitteln umsehen.

Frage Nr. 5: „Wie kann ich meine Bettdecke nach dem Waschen trocknen?“

Der Trockner – sofern groß genug – ist üblicherweise eine gute Möglichkeit, dein Bettzeug nach dem Waschen zu trocknen. Da Bettdecken und Kissen langsam trocknen sollten, eignet sich eine Temperatur von höchste
Sie werden sogar extra bauschig, indem du bis zu drei saubere Tennisbälle mit in die Trommel gibst. Das funktioniert bei hochwertigen Füllungen besonders gut, außer bei Daunen: Sie können durch die Tennisbälle leicht brechen!

Bettdecke waschen ohne Trockner: Auch das geht.

Natürlich kannst du auch deine Bettdecke waschen, wenn du keinen Trockner zu Hause hast. Lege sie dafür zum Trocknen an einer luftigen, nicht sonnigen Stelle auf einen Wäscheständer und denk dran, sie zwischendurch immer wieder mal aufzuschütteln.

Bereit für den Waschgang?

Konnten wir dir deine Fragen beantworten? Deine Bettdecke zu waschen ist doch gar nicht so ein Großprojekt, wie es vielleicht am Anfang schien!

Wenn bei deinem jetzigen Bettzeug jedoch kein Waschgang mehr etwas bringt oder du einfach mal stöbern möchtest: Hier findest du Winterdecken, Sommerdecken und Ganzjahresdecken, die dich bei guter Pflege bis zu 15 Jahre begleiten. Und wie das richtig geht, weißt du jetzt ja.
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